Aquaristik

Aquaristik ist seit meiner Kindheit (mit Unterbrechungen) eines meiner Hobbys. Dabei fasziniert mich neben der beruhigenden Wirkung der Unterwasserwelt, die Vielzahl von technischen Einrichtungen, die Vielfalt der Fische in einem Aquarium, die besonderen Wasserpflanzen und das gesamte Zusammenspiel in diesem biologischen Lebensraum. Fische und Pflanzen beim wachsen zu sehen und Erfolge bei der Zucht zu erzielen, machen die Besonderheit dieses schönen Hobbys aus.

Ich möchte hier keinen Ratgeber und keine Infoseite starten sondern einfach nur Fotos meiner Tiere zeigen und auf Sie wirken lassen…

2018 Cryptoheros nanoluteus (Gelbkopf-Buntbarsch)

Das Heimatgebiet des Gelbkopf-Buntbarsches ist auf Panama begrenzt, wo er an einigen Stellen des Guarumo-Einzugs anzutreffen ist. Eine recht friedliche und manchmal etwas scheue Art, die paarweise in Becken mit großblättrigen und harten Pflanzen gepflegt werden kann. Zum Wohlbefinden der Tiere trägt auch eine Steinhöhle und feinkörniger Bodengrund bei.

2005 Pterophyllum scalare (Skalar)

Der auch als Segelflosser bezeichnete Skalar ist im Einzugsgebiet des Amazonas weit verbreitet, wo er größere, meist klare Gewässer besiedelt. Ein eleganter Buntbarsch mit scheibenförmigen Körper und schwarzen Bändern auf silbrigem Grund. Inzwischen gibt es zahlreiche Züchtungen, die sich vor allem in der Form ihrer Flossen sowie auch in der Färbung unterscheiden. Beide Geschlechter können bis zu 15 cm lang und 25 cm hoch werden.

2005 Skalar - Nachwuchs

Beim Laichen werden 200 bis 300 Eier auf ein Blatt an eine Aquarienscheibe und Ähnliches gelegt. Manchmal werden die Eier auch auf einen Stabheizer gelegt. Die Eier sind im Durchmesser ca. 1 Millimeter groß.

In den ersten beiden Tagen sind die Eier weißlich bis gelblich bzw. klar grau. Nach zwei Tagen werden befruchtete, entwicklungsfähige Eier bräunlich durchsichtig. Erst dann ist sicher, dass eine Befruchtung stattgefunden hat.

Vor dem Schlüpfen erkennt man in den durchsichtigen Eiern je zwei schwarze Pünktchen, die herumzappeln.

Bei 27 – 28 °C benötigt Skalarlaich 2 Tage zum Schlupf. Die Jungen schlüpfen nur bei sehr weichem und sauberem, d. h. möglichst keimfreiem Wasser.

Nach dem Schlüpfen passen die Eltern zusammen auf die Jungen auf. Der Jungfischschwarm wird z. B. in zwei Richtungen abgesichert, indem die Eltern Schwanzflosse an Schwanzflosse stehen. Normalerweise bleiben die Jungen nach dem Schlupf noch ca. 5 Tage auf dem Laichsubstrat. Die Jungen werden von den Eltern mit dem Maul mehrfach auf andere Blätter gelegt.

Bei ca. 27° schwimmen die Jungen ca. 5 Tage nach dem Schlüpfen frei. In den ersten beiden Tagen nach dem Freischwimmen hängen sie vor allem nachts noch als Knäuel zusammen, wenn sie nicht sowieso von den Eltern gesammelt werden. Nach dem Freischwimmen wird jeder Flüchtling eingesammelt. Sogar Schwebeteilchen wird hinterhergejagt, weil die Eltern sie für Jungfische halten.

2003 Symphysodon aequifasciatus (Diskusfisch)

Er wird als „König der Aquarienfische“ bezeichnet, da er durch seine ruhige Schwimmweise sehr majestätisch wirkt. Der Name Diskus steht für den besonders abgeflachten und fast runden Körper mit niedrigen, aber sehr langen Flossen. Der Mund ist winzig. Die Grundfärbung ist Gelb-Grau, belebt durch leuchtend blaue Streifen. Beide Geschlechter können bis zu 15 cm lang werden.